Abweichend vom Antrag

Bei Tarifwechsel kommt es immer vor, dass sich der Vorgang aufgrund der Überprüfung angeblich bestehender Krankheitsbilder verzögert – manchmal um mehrere Monate.

Für einen Mandanten, der seine PKV bei der UNION KRANKENVERSICHERUNG hat haben wir eine preiswertere Gestaltung gefunden. Im Laufe des Umstellungsprozesses wurden die entsprechenden Anträge pünktlich eingereicht. Trotzdem policierte der Versicherer mit dem Änderungsdatum des darauffolgenden Monats.

Laut Versicherungsvertragsgesetz darf der Versicherer abweichend vom Antrag policieren. Allerdings muss er dann seinen Versicherungsnehmer darauf hinweisen. Auch die Art und Weise des Hinweises ist gesetzlich geregelt. Erfolgt das nicht oder nicht in rechtskonformer Weise, dann gilt, was beantragt wurde.

Unser Mandant wunderte sich darüber, dass er immer noch keine Gutschrift erhalten hatte und setzte sich sechs Wochen später mit seinem Krankenversicherer in Verbindung. Dieser teilte mit, dass aufgrund des abweichenden Änderungsdatum keine Gutschrift erfolgen wird.

Daraufhin informierte uns der Mandant und wir konnten feststellen, dass die UNION Krankenversicherung es versäumt hatte den Mandanten über die Abweichung zu informieren.

Nach einem kurzen Anschreiben und dem Vortrag hinsichtlich des Fehlverhaltens des Versicherers, wurde der Vertrag rückwirkend auf das im Antrag genannte Datum umgestellt und unser Mandant erhielt eine Gutschrift in Höhe von 442,00 EUR.

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